Kitzrettung
Rehkitzrettung mit Drohnen
| Spendenbetrag | 10,00 € |
| Beschreibung | |
| In den vergangenen Jahren hat sich der Einsatz von Drohnen in Kombination mit Wärmebildtechnik im Bereich der Rehkitzsuche etabliert. Das Verfahren hilft Landwirten den Tod von Jungtieren bei der Gras- und Heuernte zu vermeiden. | |
| Details | |
| Mehr Informationen | |
Nach der Geburt werden die kleinen Rehkitze von ihren Müttern zum Schutz vor Raubwild im hohen Gras abgelegt. Besonders Wiesen in Waldnähe werden von den
Geißen als Kinderstube ausgewählt. Das Muttertier sucht die Kitze nur zum Säugen und Reinigen auf, die restliche Zeit liegen sie gut versteckt im hohen Gras. In den
ersten beiden Lebenswochen haben die Rehkitze keinen Fluchtinstinkt, sondern drücken sich bei Gefahr flach auf den Boden. Erst ab der dritten Lebenswoche sind sie in der
Lage, bei drohender Gefahr aufzustehen und zu flüchten.
Während der ersten Lebenswochen der Rehkitze beginnt auch die Mähsaison. Dabei passiert es leider immer wieder, dass die Rehkitze von den Messern der Mähmaschinen verstümmelt oder getötet werden.
Landwirte und Jäger, die sich dem Tierschutz verpflichtet fühlen, sind bemüht, dieses Leiden zu vermeiden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Wiesen vor dem
Mähen nach abgelegten Rehkitzen abzusuchen. Dazu zählt die Suche mit dem Jagdhund oder das Ablaufen in Form einer Personenkette. Beides sehr zeitaufwändige Verfahren.
In den letzten Jahren hat sich der Einsatz von Drohnen in Kombination mit Wärmebildtechnik auch im Bereich der Rehkitzsuche etabliert. Allerdings entstehen für Kauf und Betrieb der Drohnen Kosten, so dass trotz dem
von Jägern, Landwirten und freiwilligen Unterstützen, Mittel benötigt werden. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass dieses Projekt sich weiter entwickeln kann.